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Jesenik 2007

Nardt 2007

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Kulmbach 2007

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Sputendorf 2007

Lünen 2007

München 2007


Oktoberfestpokal 2007 in München

Eine spannende Saison wird von Martin Herrig zum Abschluss dominiert

Der Wettbewerb in München ist alljährlich der Höhepunkt im F3b-Kalender. So ist es doch nicht verwunderlich, dass auch Petrus in diesen drei Tagen nur das beste Wetter bereit hält. Bereits zum 32. Mal folgen Piloten aus Europa und Übersee der Einladung des MC- München auf die Wiesen bei Salmdorf. Immerhin fast 120 Teilnehmer umfasste das Starterfeld, weshalb der Wettbewerb auch traditionell über 3 Tage geht.Der Tag der Anreise am Donnerstag war für viele noch die letzte Chance ein paar Trainingsflüge zu machen, was auch dankend angenommen wurde, die Bedingungen waren aber alles andere als prickelnd, war der schwache Wind doch nur quer zur Strecke gerichtet. Die thermische Aktivität hingegen ließ kaum Wünsche offen, was uns alle optimistisch stimmte.

Freitag: Der Tag der Zeit- und Speedflüge

Der Tag begann bei strahlend blauem Himmel und wenig Wind. Dementsprechend waren die Höhen im Zeitflug nicht gerade sehr vielversprechend und machten kaum Mut für die folgenden Aufgaben. Trotzdem schafften viele der Piloten die geforderten 10 Minuten fast problemlos. Der folgende Speed wurde vor allem vom Flug von Martin Weberschock überschattet. Nach 2 Wiederholungen reichte ihm die vorgegebene Rahmenzeit nicht mehr um seine Aufgabe zu absolvieren, wodurch er eine Nullwertung bekam. Andreas Herrig hingegen flog zu dicht an der Sicherheitslinie ein, wodurch er dort auch gleich 100 Punkte kassierte. Zudem musste er in sehr schlechter Luft fliegen, wodurch er nur zu einer 17,89s Zeit kam. Martin Herrig hingegen machte alles richtig und ging mit der Bestzeit erst mal in Führung. Im folgenden Speed konnte sich Andreas Herrig dann mit einer 14,9s zurückmelden, die nur von Jens Buchert noch getoppt werden konnte, der somit eindrucksvoll zeigte dass man mit ihm immer rechnen sollte.Der Zweite Zeitflug war dann doch für die meisten eher Entspannung, da die guten thermischen Verhältnisse ein Absaufen fast unmöglich machten. Zum Abschluss wurde dann noch der Zeitflug von Runde 3 geflogen, auch der war nicht überraschend und die meisten Probleme waren erst bei der Landung vorhanden.

Samstag: Auch die Aufgabe B, den Streckenflug musste wir noch nachholen

Die morgendlichen Streckenflüge begannen bei ähnlichen Bedingungen wie die Tage zuvor. Nur wenige Überraschungen waren erkennbar, da eine stärkere Differenzierung wegen fehlender Ab- und Aufwinde noch nicht auftrat dazu trug auch die Tatsache, das nur auf einer Seite der Sicherheitslinie geflogen werde durfte, bei.Zu der Überraschung aller Piloten folgte dann der Streckenflug von Runde 2. Hier sorgten bereits die veränderten thermischen Bedingungen für spannende Rennen aber auch riskante Schleichmanöver. Die größte Herausforderung war eher der unbarmherzig brennenden Sonne auszuweichen um nicht die Konzentration zu verlieren. Nach diesem Kraftakt für die Helfer folgte der Speed von Runde 3. Diesen konnte Andreas nun ganz für sich entscheiden und lag somit schon wieder auf Platz 2 in der Gesamtwertung, hinter seinem Bruder Martin.Den Abschluss dieses Tages machten die ersten Gruppen aus dem Streckenflug von Runde 3, der bei abendlicher Thermik eher ruhig, ohne große Ausreißer ablief.

Sonntag: Der Tag der Entscheidung

Nach Beendigung des Streckenflugs der Runde 3 schloss die Wettbewerbsleitung auch den von Runde 4 gleich noch an um danach den Piloten im Zeitflug genügend Vorbereitungszeit für den folgenden letzten Speedflug der Wettbewerbssaison zu geben. Diesen entschied Michael Seyfang mit nur einer Hundertstel Vorsprung vor Markus Wanner für sich. Martin Herrig flog auf sicher und holte sich damit die 100% für die Contest - Wertung. Damit hatte er auf der Zielgeraden Martin Weberschock noch eingeholt, der mit 299,7 Prozent Platz 2 vor Andreas Herrig belegte.

Im Fly-Off der besten sechs wurde allerdings noch einmal um den Sieg im Oktoberfestpokal gekämpft. Die verschärften Regeln sahen einen Zeitflug von 15 Minuten, einen normalen Streckenflug und einen Speed der besonderen Art vor.Mit dem Zeitflug hatte keiner der Piloten ein Problem, der Streckenflug gestaltete sich da schon eher mühsam. Den konnten Jürgen Pölzl und Thomas Dylla für sich entscheiden. Mit 19 Strecken lagen sie eine vor der Konkurrenz.

Im Speed-Fly-Off-Durchgang hatten nun alle Piloten eine gemeinsame Rahmenzeit von 10 Minuten. Jeder der Piloten durfte in dieser Zeit drei Versuche fliegen, wobei immer der letzte versuch gewertet wurde. Es durfte immer nur einer in der Strecke eingeflogen sein.Die Bestzeit in dieser Aufgabe holte sich Martin Herrig mit 14,52s, womit er auch verdient Platz 1 vor Andreas Böhlen und Pasi Väisänen holte. Er ist damit der erste Pilot der Geschichte, der dreimal in Folge dieses Event für sich entscheiden konnte.

Den ersten Platz der Jugend belegte Patrick Piss und die Mannschaftswertung ging an TUD 1 mit Martin und Andreas Herrig und Thomas Dylla, vor der IG F3B (Stefan und Andreas Böhlen und Christian Müller) und Kika II (Michael Seyfang, Jochen Muff und Ulrich Trautwein).Alles in allem ein sehr gelungener Wettkampf, der vor allem durch die gute Organisation von Ralf Decker und seinem Team so gut ablief, Großen Dank dafür.

Übrigens ist Martin damit auch Deutscher Meister 2007 im F3B geworden, vor Martin Weberschock und Andreas Herrig aber die Ergebnisse sind ableitbar aus der Contest - Wertung.

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Lippeweidenpokal 2007 in Lünen

Andreas Herrig siegt und fliegt im Fly-Off noch einen Speedweltrekord

Der Wettbewerb unter der Leitung von Peter Hubbertz ist alljährlich sehr gut besucht. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder knapp 90 Piloten und eine Pilotin ein. Die Wettervorhersage war alles andere als vielversprechend, was durch den starken Wind am Freitag und die hereinziehenden dunklen Wolken noch unterstrichen wurde. Kaum ein Pilot wagte deshalb noch einen Trainingsflug und wenn doch, so hielten entweder die Seile nicht oder der Spaß in der Luft war wegen starker Wirbel eher begrenzt.Der Samstag begann verregnet und neblig, da der frische Wind nicht mehr wehte, dauerte es auch eine ganze Weile bis der erste Start möglich war. Der Wettbewerb begann mit Zeitflug. Gerade in den ersten Gruppen entstand wegen der Verschachtlung der Gruppen (d.h. das die nächste Gruppe bereits startet, während die Rahmenzeit der anderen Gruppe noch läuft) sowie der schlechten Luft sehr viel Stress. Zum Ende des Zeitfluges war das alles ausgestanden, galt es doch nur sich zu organisieren und in die Nähe des aufsteigenden Rauchs des etwas entfernten Kühlturms eines Kraftwerks zu fliegen.Auch der Streckenflug war nicht zu stressig, da man wegen Flugbereichsbeschränkung nur auf einer Seite fliegen durfte.Der Speed der ersten Runde wurde von Denis Duchesne mit einer Zeit von 15,2s gewonnen.

Anschließend wurde der Streckenflug der Runde 2 geflogen, der wieder kaum Überraschungen bot. Im Speed von dieser Runde zeigte Andreas Herrig bereits das er schnell sein konnte, in dem er sich mit der Bestzeit den Tausender holte. Sein Bruder Martin hatte Pech, weil er nach der Landung mit einem Flügel in den Sicherheitsbereich rutschte und so 300 Strafpunkte kassierte. Die ersten Gruppen des Zeitfluges schlossen dann den Samstag soweit ab.Der Sonntag begann mit den noch fehlenden Gruppen des Zeitflugs von Runde 2. Es zeigte sich, dass dieser nicht mehr so einfach war. Nicht wenige kamen einigeoder viele Sekunden zu früh runter. Auch im Zeitflug von Runde 3 wurde dass nicht besser, da das Wetter eher schwach thermisch war. Der Streckenflug dieser Runde fand bei immer noch ähnlichen Bedingungen aber langsam auffrischendem Wind statt.Das Finale war dann durch den abschließenden Speed erreicht. Den Tausender und somit Platz 2 sicherte sich Michael Seyfang mit einer Zeit von 14,6s. Den Sieg aber holte souverän Andreas Herrig und Platz 3 ging an Jochen Muff.

Ein Fly-Off nach ganz neuen Maßstäben sollte aber auch noch für Spannung sorgen. Eine ganz neue Idee wollte das Team der Flugsportgemeinschaft Lünen ausprobieren. Aus diesem Grunde war das Ergebnis dieser Flüge nicht relevant für das Wettbewerbsergebnis.Die ersten 8 acht Piloten, wobei Reinhard Liese und Bernd Klose zugunsten von Thomas Schorb und Gerhard Köberlein verzichteten, durften sich im Speed messen. Das neue daran war, dass immer zwei Piloten im direkten Duell miteinander flogen. Sie hatten fünf Minuten Rahmenzeit und konnten in dieser Zeit so viele Flüge wie sie wollten durchführen. Ziel jedes Piloten war es mit seinem letzten Speed schneller zu sein als sein Kontrahent und so eine Runde weiter zu kommen. Als weitere Beschränkung durfte immer nur einer in der Strecke fliegen und nicht darin gekreist werden. Das ganze war nach dem KO - System aufgebaut. Als Vorrunde diente der Wettbewerb und Viertel-, Halbfinale und Finale wurde ausgeflogen.Der erste der sich im direkten Duell fürs Halbfinale qualifizierte war Jochen Muff. Das anschließende Duell zwischen Michael Seyfang und Martin Herrig musste gleich dreimal geflogen werden, da zweimal die gleiche Zeit von herauskam, was ganz erstaunlich war, fliegen doch beide Piloten unterschiedliche Modelle, nämlich Michael den Ceres und Martin Radical, und noch dazu verschiedene Flugstile. Beim dritten Anlauf siegte dann Martin mit einer 15er Zeit. Des weiteren kamen Jens Buchert und Andreas Herrig weiter.Im Halbfinale trafen Jens Buchert und Jochen Muff aufeinander. Dabei zog Jochen den kürzeren sodass Jens als erster Finalist feststand. Im Duell der Brüder Martin und Andreas Herrig wurde es besonders spannend, da kein Favorit erkennbar war. Beide flogen voll am Limit. Als aber bei Andreas nach einem perfekten und engen Flug die Uhr bei 13,68s stehen geblieben war, stand fest, wer weiter kam. Mit einem neuen inoffiziellen Weltrekord zog er damit ins Finale ein. Er könnte damit den alten Weltrekord um fast 2 Zehntelsekunden verbessern.Im Finale siegte Andreas dann mit nur einer Zehntel Vorsprung vor Jens Buchert mit einer Zeit von 14,7s.

Durch dieses Fly-Off wurde deutlich wie klein die Leistungsunterschiede bei den Spitzenmodellen nur noch sind. Dabei wird deutlich das der Ceres aber auch der Radical als käuflich erwerbbare Flieger sich nicht viel nehmen. Auch der Tresher vom Logo-Team kann in diesem Bunde mit halten. Die große Häufigkeit von Zeiten im 14er Bereich zeigt wie hoch die Messlatte eigentlich liegt und wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird.

Alles in allem ein perfekt organisierter und wie immer gut durchgeführter Wettkampf. Ein Dank geht an alle Helfer der FSG Lünen sowie an die Piloten für ihre faire Teilnahme und ich hoffe wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.

Anmerkung zum Schluss:

Markus Becker vermisst eine Windenbatterie. Es ist eine „Dudget“-Batterie (ich weiß das es eigentlich Akkus sind), die weder beschriftet noch markiert ist. Wenn jemand feststellt, dass er einen von diesen Akkus zu viel hat und nicht weiß wo er herkommt, soll er sich bitte bei Markus melden.

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Spreepokal 2007 in Sputendorf

Martin Weberschock trumpft erneut auf

Auch wenn der Weg zum Flugplatz des LSC Condor nicht immer der einfachste ist, hat man ihn geschafft, wird man umso freundlicher von den hiesigen Modellflugpiloten empfangen. So auch wieder in diesem Jahr, als wir Freitagnachmittag das Flugfeld erreichten. Schnell waren unsere Winden aufgebaut, das letzte Gewitter vorübergezogen und die Flieger startklar zum Training. Diese Möglichkeit nutzten auch weitere Piloten. Auch die beiden aus Australien angereisten Fliegerfreunde konnten so sehen ob ihre Modelle die Reise heil überstanden hatten und das Gelände erkunden.Beim Grillen und Zelt aufbauen ging unser Tag dann zu Ende.

Der Samstag wartete mit Sonne und anfangs schwachem Wind auf uns. Dementsprechend war der Zeitflug dieser Runde kaum ein Problem. Nur die Landung sorgte für größere Differenzierung, war doch das Gras sehr kurz gemäht und noch dazu feucht.Der folgende Streckenflug brachte auch keine Überraschung zu Tage deutete aber eher schwach thermische Verhältnisse an. Der Speed wurde gleich in umgekehrter Reihenfolge zur Platzierung geflogen. Andreas Kunz sicherte sich souverän mit einer 14er Zeit den Tausender und die damit verbundene Führung.Auch im anschließenden Speed von Runde 2 konnte er diese Führung mit einer 15er Zeit halten und sogar etwas ausbauen.Der folgende Streckenflug aber auch die folgenden beiden Zeitflüge zeigten dann die Tücken des Platzes. Viele Piloten schafften die 10 Minuten nicht, aber leider gabs es immer einen pro Gruppe, der sie irgendwo abfliegen konnte. Mit dem Zeitflug der Runde 3 war dann der Wettbewerb Samstag beendet und die bis dahin errungenen oder vergebenen Erfolge konnten mit Freibier übergossen werden.

Der Sonntag begann wie der Samstag schwach windig. Es stand der Speed von Runde 3 an. Dieser verlief ohne große Überraschungen. Zur Spitze der Piloten hin wurden die Zeiten immer schneller und Markus Becker konnte mit seinem Supersonic sogar eine 14er Zeit erfliegen. Der bis dahin führende Andreas Kunz musste leider eine Ehrenrunde fliegen. Besonders ärgerlich war dies, schien der Flug bis dahin doch sehr schnell und locker ausreichend um in Führung zu bleiben. Diese übernahm aber dann Andreas Herrig vor seinem Bruder Martin.Im Strecken- und Zeitflug von Runde 4 hatten sich die thermischen Verhältnisse kaum geändert, der noch dazu starke Wind sorgte für einige „Absaufer“ und abgegebene Strecken. Leider musste dies auch Martin Herrig spüren, der im Zeitflug den Anschluss an den rettenden Bart verpasste und nicht mal mehr zum Landepunkt zurückkam. Auf der anderen Seite konnte Tobias Knoblauch gleich 31 Strecken in seiner Gruppe erfliegen und sich so den Tausender sichern.

Die Reihenfolge vor dem letzten Speed war nun Andreas Herrig vor Martin Weberschock, Tobias Knoblauch und Martin Herrig.

Der starke Wind und die teils guten thermischen Verhältnisse sorgten für gute Zeiten. Wieder konnte Markus Becker mit einer 14er Zeit aufglänzen, nur Martin Herrig konnte mit seiner 14,1 das noch toppen und holte sich so Platz 3. Martin Weberschock reichte bereits eine 15er Zeit zum sicheren Sieg, da Andreas nach einem Restart keine gute Luft erwischte und „nur“ in den 16er Bereich kam.

Zusammenfassend gesagt war es eine sehr schöner Wettkampf, der von den Leuten des LSC Condor perfekt organisiert und durchgeführt wurden ist. Danke dafür.

Ansonsten lässt sich bezüglich der Modelle sagen, dass anscheinend der „Tool“ aber auch der „Supersonic R“ im Speed verdammt gut laufen. Der eigentlich als F3F-Modell entwickelte „Freestyler 3“ hat nun auch festen Fuß im F3B gefasst, setzen doch mehr und mehr Piloten erfolgreich auf ihn. Der “Radical” scheint, in den Händen eines guten Piloten aber immer noch nur schwer schlagbar.

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Örebro Open 2007 in Schweden

Deutsche Piloten triumphieren in Schweden

Die diesjährigen Örebro Open wurden trotz des sehr langen Anreisewegs von gleich sechs deutschen Piloten besucht. Das Wetter schien diese Mühen aber nicht belohnen zu wollen, zogen doch immer wieder dunkle Wolken getrieben von starkem Wind über den Flugplatz.Zum Training wurden also die 1,45 mm starken Seile aufgezogen und die Startstellungen reduziert. Beides war wichtig, waren doch gerade die dicken Seile Mangelware.Wie erwartet waren die Speeds dann schon sehr schnell, hatte man doch mit 3,5 kg Ballast immer noch Starhöhen über 300m. Auch ein paar Trainingsstreckenflüge waren mit genügend Masse leicht machbar. Es wurde aber schnell deutlich, dass vor allem der Zeitflug schwierig werden würde, musste man doch weit in den Rückraum und dort irgendwie die Thermik mitnehmen.

Der Wettbewerb der insgesamt von 26 Piloten aus Norwegen, Finnland, Schweden und Deutschland besucht wurde, begann am Samstag mit Zeitflug. Leider hatte der Wind kaum nachgelassen und so wussten wir was uns bevorstehen würden. Fast alle deutschen mussten bereits hier Federn lassen. Der anschließende Speedflug wurde von Martin Weberschock dominiert, der mit einer tiefen 15er Zeit das Rennen eröffnete. Andreas Kunz musste hier leider schon eine Ehrenrunde verkraften, was ihn erst mal weit zurückwarf. Die folgenden beiden Streckenflüge brachten nur wenige Überraschungen. Martin konnte sich dank eines fehlerlosen Zeitflugs und eines weiteren sehr guten Speeds im 15er Bereich an die Spitze des Feldes setzen.An diesem Tag flogen wir noch die Aufgabe C der dritten Runde und beendeten den Wettkampf für den Samstag gegen 17 Uhr.

Der Sonntag begann wieder mit Zeitflug aber diesmal mit weniger Wind. Dadurch war es viel einfacher die kleinen Bärte bis an die Sichtgrenze in den Rückraum mitzunehmen und wieder an den Landepunkt zu kommen.Auch der Streckenflug von Runde drei und vier sowie der Zeitflug der vierten Runde waren schnell erledigt. Da der letzte Speed in umgekehrter Reihenfolge zur Platzierung geflogen wurde hatte wir allerdings noch mal etwas Stress, da alle Deutschen dicht beieinander waren und die drei vordersten Plätze besetzten.Den letzten Tausender holte sich Espen Torp mit 16,3s. Martin holte sich, da ich selbst mit einem mehr als sicheren Speed, insbesondere an der A-Wende, nur eine 19er Zeit geflogen bin, den Sieg mit einer 17er Zeit.

Im Bezug auf die Modelle gab es kaum große Überraschungen. Der Tool scheint jetzt immer besser zu laufen, wie die Wettbewerbsergebnisse in Kulmbach, Mollram und Örebro zeigen, insbesondere im Start kann kaum ein anderer Flieger mit ihm mithalten. Auch in Speed und Strecke läuft der Flieger echt gut und man kann wohl in Zukunft noch einige Erfolge von dem Modell erwarten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr gut organisierter und durchgeführter Wettkampf war. Ein Dank geht deshalb an unsere Freunde aus Schweden aber auch an meine Teammitglieder. Es war auf jeden Fall immer lustig und die Zusammenarbeit war echt super.

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Plassenburgpokal 2007 in Kulmbach

Martin Herrig lässt die Konkurrenz hinter sich

Auch in diesem Jahr fand der F3B-Wettbewerb in Kulmbach auf den Wiesen unweit von Melkendorf statt. Fast 80 Piloten folgten diesem Angebot um sich mal wieder in 2 Tagen in den drei Disziplinen Zeitflug, Streckenflug und Speed zu messen. Etwas war allerdings dieses Jahr anders. In den letzten Jahren war das Wetter eher mäßig, schauerte es doch bzw. gab es gleich Dauerregen. Diesmal war es allerdings trocken und die Temperaturen nahmen unangenehme Höhen an

Trotzdem konnte der Wettbewerb Samstag pünktlich mit dem Zeitflug begonnen werden. Dieser erwies sich als gar nicht so einfach, waren doch die thermischen Bedingungen nur schwer vorhersagbar. Auch der sich anschließende Streckenflug forderte aus dem gleichen Grund seine Opfer. So musste Andreas Böhlen gleich 6 Strecken abgeben.Der Speed hingegen klärte die Situation wieder , und es konnten sich wie immer die gleichen Piloten durchsetzen. Martin Herrig führte zu dieser Zeit bereits das Teilnehmerfeld an.

Auch der folgende Speed änderte an dieser Situation nicht viel, Martin Herrig konnte einerseits seinen Vorsprung ausbauen und sein Bruder Andreas arbeitete sich auf Platz 2 vor. Der am Abend stattfindende Streckenflug hingegen war weniger spannend. Die argen thermischen Differenzierungen blieben aus und es hieß eigentlich nur höher zu starten als die Konkurrenz. Damit war der Samstag wettbewerbstechnisch beendet.

Der Sonntag begann wieder mit der Zeitflug der Runde 2, auch hier waren kaum Überraschungen zu sehen, galt es doch meist nur in eine bestimmte Richtung zu fliegen und die dort hereinziehende Thermik auszukurbeln. Der dritte Streckenflug deutete aber schon an wie es weiter gehen würde. Streckenzahlen von 24 oder mehr waren keine Seltenheit. Aber natürlich hieß es wo es hoch geht, geht’s auch wieder runter und so waren auch 13 Strecken hin und wieder ausreichend für den Tausender.

Der Zeitflug von Runde verdeutlichte dies weiter, gab es doch jetzt Gruppen, bei denen kaum einer die zehn Minuten schaffte und wieder andere , die bereits nach drei Minuten überlegen konnten wie sie anfliegen mussten und nur durch ihre eigene Sicht in der Höhe begrenzt waren.

Die vorderen Plätze waren zu dieser Zeit noch dicht beieinander und so war es klar, erst der abschließende Speedflug zeigen würde wer denn nun gewinnt.

Die Verhältnisse waren ähnlich wie in den vorhergehenden Aufgaben. Teils starke Thermik ließ sogar nicht so gute Speedflugpiloten gute Zeiten fliegen und wiederum gute an sich selbst zweifeln. Zum Schluss hieß es dann doch Martin Herrig lässt die Konkurrenz wieder mal hinter sich. Gleichzeitig übernimmt er so die zwischenzeitliche Führung in der Contest – Eurotour und hat jetzt gute Chancen auf den Sieg.

Überraschungen gab es doch einige: Frank Thomas, der seit kurzer Zeit Freestyler 3 fliegt, hatte nur knapp einen Podestplatz verpasst. Die Zahl der Radical steigt auch weiter, fliegen doch jetzt Rainer Stransky und Armin Hortzitz diesen Flieger.

Abschließend lässt sich doch nur Danke sagen. Danke für den fairen Wettbewerb, für die tolle Ausrichtung und die gute Versorgung. Danke Auch an Andreas Kunz, der unsere Akkus geladen hat und ein Lob an alle Helfer des Kulmbacher Vereins, die wirklich einen super Job gemacht haben und hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder dabei sind, wenn es heißt „Willkommen zum Plassenburgpokal 2008.“

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Steinfeldpokal 2007 in Mollram

Der Wettbewerb ist erst vorbei wenn der letzte Speed geflogen wurde

Als wir am Freitag in Mollram einem kleinen Ort in der Nähe von Wien ankamen, wussten wir das der Weg bis zum Ende dieses Wettbewerbs sehr hüglig werden würde. Dies verrieten uns schon die Bodenwellen auf der Anfahrtsstraße zum Gelände.

Viele der bereits angereisten Teilnehmer nutzten die Stunden noch für eine paar Trainingsflüge und so taten wir es ihnen gleich. Das Wetter war eigentlich perfekt. Ein leichter Wind aus Südwest und Sonne bei angenehmen Temperaturen.

Auch der Samstag begann vom Wetter her ähnlich mit schwachem Wind. Dementsprechend war der Zeitflug für die meisten der 38 Teilnehmer kein Problem. Auch der folgende Streckenflug erwies sich für viele als weniger schwierig, da man nur westlich der Winden fliegen durfte. Der Wind frischte zu dieser Zeit schon auf und blies nun quer zu den Winden.

Der sich dann anschliessende Speedflug wurde von wenigen Piloten durch 15er Zeiten dominiert. Martin Weberschock musste leider eine Ehrenrunde fliegen und verlor so wichtige Punkte. Besonders ärgerlich war dies, da durch einen hereinziehenden Regenschauer sich die Wetterbedingungen so verändert hatten, dass ein Abbruch des Speeds wahrscheinlich war. Da aber weder die 30 Minuten Wartezeit überschritten wurde, noch einer der Piloten die ihren Speed noch fliegen mussten protestierten, wurde der Speed einfach normal zu Ende geflogen.

Der anschließende Speed von Rund 2 konnte ohne Unterbrechung zu Ende gebracht werden. Leider musste der Sreckenflug teils in Regen geflogen werden, bot aber trotzdem kaum Überraschungen. Mehr Flüge konnte leider am Samstag nicht durchgeführt werden, da das Wetter dies verwehrte.

Der Sonntag begann ähnlich wie der Samstag, nur der Wind hatte um 180 Grad gedreht. Dies war zum einen nicht so toll, da durch den kurzen Platz bedingt, nur in eine Richtung die Winden aufgebaut werden konnten, was bedeutete wir mussten umbauen und zum anderen wehte der Wind jetzt direkt über eine hohe Bergkette und den Wald, was jeden Zeit- und Streckenflug zum Glücksspiel machte. Dem entsprechend differenzierte auch schon die Aufgabe A von Runde 2 stark.

Ich stellte mich persönlich total blöd an, war ich doch der einzige in der Gruppe, der die 10 Minuten vollgeflogen hatte. Die anschließende Landung war ein Fiasko, da mir der Flieger beim Landen ans Beine rutschte und ich so die Landepunkte und einen komfortablen Vorsprung in der Gesamtwertung vergab.

So hieß es dann für alle hoffen, das der Streckenflug wenigstens den Schaden begrenzte. Allerdings war dieser wie zu erwarten sehr schwierig, hatten wir doch teilweise Rückenwind und nur wenig Thermik.

So hatte sich die Zusammenstellung der Gesamtwertung vor dem letzten Speed, der in umgekehrter Reihenfolge geflogen wurde, noch mal stark verändert. Die ersten drei Piloten lagen nur 35 Punkte auseinander, was hieß keiner der drei durfte groß patzen. Auch die Bedingungen waren alles andere als schön für einen Speed. Kaum Wind und wenn dann Quer oder leicht von hinten. Einige Piloten schafften trotzdem bei besseren Bedingungen hohe 16er Zeiten zu fliegen.

Als dann Martin Weberschock als zu dieser Zeit dritter in der Wertung den engen Kampf um den Sieg eröffnete waren die Bedingungen schon wieder schlechter geworden. Ein für seine Verhältnisse sehr sicherer Speed im 18er Bereich genügte ihm aber. Mein Flug war schon sehr riskant an der Sicherheitslinie, lohnte sich aber, da die Uhr bei 17,29s stehen blieb. Das hieß das Stefan Eder, der derzeit führende kaum langsamer seine durfte.

Den Sieg vergab er allerdings als er an der letzten B-Wende eine Ehrenrunde zu fliegen hatte und so keine Chance mehr war in die Nähe meiner Zeit zu kommen.

Ein besonderes Highlight war nach der Siegerehrung die Flugvorführung eines F3A-Modells auf hohem Niveau. Danke noch mal dafür.

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Jesenik 2007

Martin Ralis gewinnt souverän

Als wir Freitagabend gegen 22.30 Uhr auf dem Flugplatz bei Jesenik in Tschechien ankamen, ahnten wir nur wie das Gelände rund um das Fluggebiet aussieht.

Erst am nächsten Morgen konnten wir die Berge und Wälder aber auch das weitläufige Fluggelände überblicken.

Der relativ starke Wind ließ kaum Fragen über die Seilbestückung offen. Der größte Teil der 49 Piloten wählte die Stärke 1,3 bis 1,4 wobei die Tendenz zunehmend zum stärkeren Seil ging.

Der Beginn des Wettbewerbs verzögerte sich auf Grund aufziehenden Regens bis ca. 10 Uhr. Der daraufhin stattfindende Zeitflug war nicht nur wegen des umliegenden Geländes sondern auch wegen des immer noch starken Windes sehr schwierig. Nur wenige Piloten schafften die zehn Minuten.

Auch beim folgenden Streckenflug hatte der Wind nicht nachgelassen. Beim Start meines Radicals platzte auf Grund eines Vorschadens an der Nasenleiste der Flügel, wodurch Durchgang 1 für mich gelaufen war.

Während der folgenden Stunden flaute der Wind mehr und mehr ab, was den anschließenden Speed etwas einfacher machte. Tobias Knoblauch erwischte mit seinem Radical gute Luft und flog diese gekonnt aus, wodurch die Uhr bei 14,5s stehen blieb. Damit hatte er den schnellsten Flug des Wettbewerbs in seiner Tasche.

Die folgenden Strecken- und Zeitflüge waren kaum noch von Überraschungen gespickt.

Der Speed von Runde 3, den ich auf Grund meines ersten Durchgangs beginnen durfte, endete mit meinen ersten 1000 Punkten im Speed überhaupt. Bei einem ersten Start ging die Haube meiner Europhia 2 auf, sodass ich nachstarten musste. Jetzt war die Luft noch besser und mit einer sehr guten Höhe, zu tiefem Einlug und engen Wenden blieb die Uhr bei 16,56s stehen. Allerdings eine glücklicher Tausender, verschlechterten sich doch die Bedingungen mehr und mehr, sodass 18er Zeiten nur noch möglich waren. Nur Jan Stonavsky konnten mit 16,73s noch unter die Grenze von 17s fliegen und holte sich so Platz 3 hinter Peter Hoffmann und Martin Ralis. Diesen drei Piloten und natürlich auch allen anderen herzlichen Glückwunsch. Ein Dank geht an den den Ausrichter und dessen Helfer, die einen sehr guten Wettbewerb organisiert hatten.

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Sächsische Meisterschaft 2007

Wettbewerbe werden eben im Speed gewonnen

Als wir am Freitag bei strahlender Sonne unseren ersten F3B-Wettbewerb vorbereiteten waren wir immer noch erstaunt über das Gelände. Ein vollerschlossenes Modellfluggelände mit Strom und Wasser direkt an der Wiese und gastfreundliche Helfer und Vereinsmitglieder empfingen uns in Nardt bei Hoyerswerda.

Immerhin 11 Piloten fanden noch den Weg zu uns und waren wie wir erstaunt über die lokalen Gegebenheiten.

Und so begann der Wettbewerb gegen 9 Uhr bei strahlender Sonne und reichlich Wind mit dem Zeitflug. Hier zeigten sich die Tücken des Geländes. Kaum einer schaffte die 10 Minuten in der ersten Gruppe, was hingegen in Gruppe 2 kein Problem mehr darstellte. Der folgende Streckenflug war nicht einfacher und sorgte für eine erste starke Differenzierung. Im darauffolgenden Speedflug eröffnete Mike Müller mit einer 16er Zeit das Rennen. Den Tausender holte sich aber mit 16,5s Axel Freiberg, der damit in Führung ging.

Gleich darauf folgte der Speed von Runde 2, den auch wieder Axel für sich entschied. Allerdings patzte er in Strecke und Zeit, wodurch da Rennen wieder spannend wurde. Es kristallisierte sich ein Kampf zwischen Christian Fiedler, Axel Freiberg und Mike Müller heraus. In Runde 4 wurde das ganze wieder sehr eng, als Mike Müller bei frischem Wind und aufziehendem Gewitter einen Speed in 13,89s flog. Der dann folgende Schauer änderte die Bedingungen drastisch, sodass weder Axel noch Christian die Möglichkeit hatten in die Nähe dieser Zeit zu kommen.

Auch am folgenden Sonntag änderte sich nichts an den Wetterbedingungen, nur der Wind flaute etwas ab.

Wieder waren die Zeit- und Streckenflüge sehr schwierig. Nach einer Außenlandung von Axel verfehlte er den Tausender in seiner Gruppe und gab einige Punkte ab. Dadurch lag Mike knapp in Führung. Im Speed von Runde 5 holte er dies allerdings wieder auf, in dem er sich vor Mike Müller den Tausender holte.

Christian Fiedler unterdessen vergab seinen dritten Platz auf Grund eines Absaufers im Zeitflug von Runde 6, sodass Franz Demmler an ihm vorbei zog.

Die endgültige Entscheidung brachte der Speed von der sechsten Runde. Mike Müller holte mit 14,73s souverän den Tausender und gewann auch dank Streicher letztlich verdient mit ca. 50 Punkten Vorsprung vor Axel Freiberg und Franz Demmler.

Ein Dank geht an die Freunde aus Nardt für den Platz, die Hilfe und die gute Versorgung, aber auch an die Helfer der TU und an die Piloten, die einiges an Geduld hatten, wenn es mal ein paar Probleme gab wegen der erstmaligen Ausrichtung eines F3B - Wettbewerbs seit langer Zeit. Vielen Dank auch an Axel Freiberg und den LSC Condor, für die Anlage und die Hilfe bei der Bedienung.

Wir hoffen auf viele Piloten im nächsten Jahr beim ersten Nardt – Pokal und wünschen viel Erfolg für die noch folgenden Wettbewerbe.

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